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Hat das Handy etwas im Unterricht verloren? Diese Frage stellt sich für viele Schulen und LehrerInnen tagtäglich. Wie sieht die Rechtslage in Deutschland und Österreich aus? Und wie kann man Schule und Smartphone dennoch effektiv kombinieren? Wir haben für Sie recherchiert.

Ständige Erreichbarkeit

Laut einer Studie von saferinternet.at verursacht der Drang ständig erreichbar zu sein, immer mehr digitalen Zeitstress für viele Jugendliche. Das Smartphone wird in vieler Hinsicht aus Langeweile genutzt. Nicht selten kommt es dann auch im Unterricht zur Ablenkung durch das Handy. Um dem entgegenzuwirken, hat Bayern bereits seit 10 Jahren die private Nutzung von Smartphones (auch in den Pausen) verboten. SchülerInnen dürfen nur mit ausdrücklicher Erlaubnis der Lehrkräfte das Handy benutzen. In den anderen Bundesländern liegt es an den Schulen selbst, ob die Handynutzung erlaubt wird. In Österreich fordert nun die Lehrergewerkschaft ein Handy-Verbot, da Smartphones auch in den Pausen immer mehr Probleme verursachen würden.

Zusätzlich weisen Smartphone-Gegner auf die Gefahren der Handy-Sucht, aber auch des Cyber-Mobbings hin. Umso wichtiger ist es also, dass sich LehrerInnen der Gefahren, aber auch der Nutzung der zunehmenden Digitalisierung bewusst werden. Wichtig ist daher eine Digitale Grundbildung der SchülerInnen. Das deutsche Infoportal für mehr Sicherheit am Smartphone Mobilsicher hat 2017 hierzu auch eine Info-Broschüre herausgebracht.

Wie das Handy den Unterricht bereichert

  • Die Digitalisierung verändert unser tägliches Leben. Um für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorbereitet zu sein, ist es daher wichtig, digitale Medien im Unterricht einzusetzen, so eine Pressemitteilung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Deutschland.
  • Tagesaktuelle Themen können direkt besprochen und behandelt werden.
  • Fast jeder zweite Schüler lernt bereits mit YouTube Videos und wiederholt Lerninhalte zuhause.
  • Indem SchülerInnen ihr eigenes Gerät benutzen dürfen, können multimediale Aufgaben einfach und kostengünstig bewältigt werden. Zur Recherche muss nicht erst der Computerraum reserviert werden.
  • Die Nutzung von verschiedenen Medien macht den Unterricht spannender und abwechslungsreicher.
  • Die SchülerInnen werden durch den Einsatz von digitalen Medien auf die Zukunft vorbereitet. Ihnen wird gezeigt, wie sie auch in Zukunft Quellen einschätzen können. So werden sie für die Auswahl von seriösen und nicht-seriösen Quellen geschult.
  • Die Verwendung von spannenden Videos und Artikeln motiviert SchülerInnen, sich über den Unterricht hinaus zu informieren und weckt den Wissensdurst.
  • Mit Apps wie eSquirrel können Hausaufgaben direkt über die App aufgegeben und ausgewertet werden. Das spart nicht nur Zeit und Nerven, sondern bietet einen direkten Überblick über die Stärken und Schwächen der Klasse. Somit der kann der Unterricht auf die Bedürfnisse der SchülerInnen angepasst werden.

Fazit: Die Nutzung von Smartphones im Unterricht kann bei privater Verwendung eine große Ablenkung sein und großen Stress bei den SchülerInnen hervorrufen. Analoge Medien sollen aber nicht komplett von der Digitalisierung verdrängt werden, sondern dadurch ergänzt werden. So werden SchülerInnen auf die digitalen Herausforderungen vorbereitet und lernen zusätzlich mit Quellen umzugehen. Mit einem guten Maß an Kontrolle und der bewussten Einsetzung kann der Unterricht bereichert werden. Apps wie eSquirrel helfen dabei, den Unterricht durch die Ergänzung zum Schulbuch abwechslungsreicher und spielerisch zu gestalten. LehrerInnen profitieren von einer Arbeitserleichterung und einer Übersicht über die Fortschritte der SchülerInnen. So kann Digitalisierung dazu beitragen, dass jede/r Schüler/in die gleichen Chancen auf ihrem/seinem Bildungsweg hat.

Müssen SchülerInnen in der Oberstufe bei der Verwendung von eSquirrel Nicknames verwenden?

Nein. Gerade in den Oberstufenklassen können die SchülerInnen, da über 14, schon selbst den Datenschutzbestimmungen zustimmen. Dies geschieht bei der Installation der App. Auch für die Unterstufe wäre dies problemlos möglich, da auch hier die erforderliche Zustimmung der Eltern ebenfalls über die App eingeholt wird.

Zusätzlich dazu haben wir auch ein praktisches Formular für Ihre SchülerInnen, wo diese den Datenschutzbestimmungen auch in Papierform zustimmen können:  Dies ist optional – die rechtlich bindende Zustimmung zur Verwendung der Plattform wird schon in der App selbst getätigt.

Ihre SchülerInnen müssen daher keine Nicknames verwenden. Sie können ganz normal die App verwenden, da sie über die Verarbeitung ihrer Daten rechtmäßig informiert wurden und dem zugestimmt haben.

Falls es hier wider Erwarten dennoch Bedenken geben sollte, teilen Sie mir diese bitte unter [email protected] mit, damit wir sie klären können.

Können SchülerInnen unter 14 eSquirrel verwenden? Kann ich eSquirrel in der Unterstufe in Österreich verwenden?

Ja. Notwendig bei SchülerInnen unter 14 ist allerdings die Zustimmung der Eltern. Diese wird direkt über die App eingeholt.

Optional dient dieses praktische Formular zum Ausdrucken und Austeilen an die Eltern, welches die Punkte für SchülerInnen und deren Eltern zusammenfasst, als Hilfe für LehrerInnen. Die rechtliche wirksame Zustimmung zu den Datenschutzbestimmungen erteilt jeder eSquirrel-Nutzer ohnehin schon über die Plattform (egal ob Android, iOS oder Web) selbst.

Es gibt noch eine Frage, die hier nicht beantwortet ist!

Nichts wie her damit! Schreiben Sie uns gerne an [email protected]!