Maturatraining Angewandte Mathematik – Cluster W1

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Maturatraining Angewandte Mathematik – Cluster W2

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eSquirrel ist eines der smartesten EduTech-Startups Österreichs

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Wir freuen uns riesig, dass eSquirrel im Online-Magazin Trending Topics als eines der smartesten EduTech-Startups Österreichs gelistet wurde! 😊😊😊

Bis 30.9. kann man sogar noch für eSquirrel voten!

Wir freuen uns über Ihre Stimme! 🗳🗳🗳

Mathematikmatura – Angewandte Mathematik – Cluster P

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Verbindliche Übung „Digitale Grundbildung“

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eSquirrel passt sich an dich an – du verlierst ab jetzt dein erreichtes Level nicht mehr

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eSquirrel funktioniert jetzt so: Sobald du ein Level abschließt, bleibst du in diesem. Wenn du eine Zeit lang wartest und dann die Quest wiederholst, kommst du ein Level weiter. Vorher wiederholen darfst du natürlich auch, da kommst du aber kein Level weiter.

Das war ja schon bisher so?! Ja, genau. Neu ist, dass du das Level nicht mehr verlierst, wenn du nicht in einer bestimmten Zeit die Quest wiederholst.

eSquirrel-Level NEU ab August 2018 - Kein Levelverlust mehr

Im linken Bild hast du gerade das Level Bronze abgeschlossen – und dabei alle Fragen auf Anhieb richtig beantwortet! Gleich darauf dunkelt sich die Quest ab. Mit der Zeit wird sie wieder heller. Ist sie ganz hell und das kleine Eichkätzchen sichtbar (rechtes Bild), ist die Quest zum Wiederholen bereit.

Je höher dein Level, desto länger musst du zum Wiederholen warten, um ins nächste Level zu kommen. Auch das war schon bisher so.

Wie gefällt dir dieses Feature? Sag uns Bescheid und schreib uns auf diese Mail zurück! Einfach gleich in der App ausprobieren. Wir antworten auch. 😉

Wir wünschen noch schöne Ferienwochen! 🌴

Möge das Squirrel mit dir sein! 😉

Dr. Michael Maurer für das eSquirrel-Team

Grammatikübungen, die Spaß machen?

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Erfolgserlebnisse für alle Lernenden durch schrittweises Anheben des Schwierigkeitsgrades.

 

Für die meisten Lernenden einer Sprache stellt das Erledigen von Grammatikübungen eine nervige Notwendigkeit dar. Am liebsten würde man sie gerne links liegen lassen. Warum eigentlich? Man muss sich konzentrieren und doch bleibt die Gefahr Fehler zu machen hoch. Frust liegt in der Luft.

Was aber, wenn die Übungen über einen Spannungsbogen so gestaltet sind, dass die ersten Beispiele relativ einfach zu lösen sind und man sich durch sie Grundlagen für die späteren, schwierigeren Beispiele aneignen kann?

Im folgenden Eintrag könnt ihr ein wenig Einblick darin gewinnen, welche Gedanken und Überlegungen mich bei der Erstellung diverser English-Grammar-Quests begleitet haben.

Das Grundschema vieler Quests kann wie folgt zusammengefasst werden:

  1. ERKENNEN
  2. REPRODUZIEREN
  3. PRODUZIEREN

Ziel ist es immer, die Lernenden ähnlich dem induktivem Lernen* in die Grammatik einzuführen. Zuerst sollen die Kinder lediglich wichtige Informationen in Beispielsätzen erkennen. Im zweiten Schritt werden die Muster der ersten Fragen wiedergegeben und somit reproduziert. Erst im dritten Schritt muss das Wissen dann (wie in der aktiven Verwendung im richtigen Leben) selbst produziert werden. eSquirrel bietet einige Möglichkeiten, diesen Spannungsbogen in einer Quest entsprechend umzusetzen.

 

     Hier ein Beispiel. In der folgenden Quest geht es um die Present simple negation. Zu Beginn der Quest geht es lediglich um die Lernerkenntnis, dass es einen Unterschied zwischen “don’t like” und “doesn’t like” gibt. Bewusst habe ich das Fragenformat so einfach wie möglich gewählt.
  Im zweiten Schritt müssen die Lernenden das Muster reproduzieren. Das Fragenformat “Lückenpaar finden” ist hier außerordentlich hilfreich. Anhand der unterschiedlichen Farben für die beiden Lücken ist klar erkennbar, dass eine Satzkonstruktion immer aus Hilfsverb und Vollverb besteht. Somit wird der Schwierigkeitsgrad erhöht, aber eben nur ein wenig.
  Im nächsten Schritt wird der Schwierigkeitsgrad wieder etwas angehoben – wieder durch die Wahl eines anderen Fragenformates. “Lücken füllen” macht nun farblich keinen Unterschied mehr zwischen Hilfsverb und Vollverb. Diese Erkenntnis müssen die Lernenden aus den vorangegangenen Fragen mitnehmen.
  Wie man hier sehen kann, wird der Schwierigkeitsgrad auch auf sprachlicher Ebene angehoben. In diesem Fall ist Hilfs- und Hauptverb das gleiche, was bei Lernenden oft zu Verwirrung führt.
  Im letzten Schritt dieser Quest wird aus der Reproduktion die Produktion – auf eSquirrel durch das Eintippen des richtigen Wortes realisierbar. Im hier gezeigten Beispiel wird ein häufiger Fehler behandelt: Die Lernenden müssen beweisen, dass sie trotz der Verwendung des Hilfsverbs “doesn’t” nicht auch noch im Vollverb das 3rd person “s” anhängen.

 

Natürlich war ein Aufbau wie dieser nicht in jeder Quest möglich. Insgesamt haben die English Grammar Kurse auf eSquirrel aber durchaus Potential, den Spaß an Grammatik deutlich zu erhöhen. Probiert sie aus und macht euch Gedanken. Ich freue mich über positive Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge.

Fragen schreiben kann doch jeder. – Stimmt nicht!

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Die perfekte Frage – Effektive Fragen für Tests und digitale Lernsoftware

Man möchte meinen, gute und didaktisch sinnvolle Fragen zu schreiben ist das Einfachste der Welt. – Ist es aber nicht. Einfache Fragen schreiben kann zugegeben jeder: Wo ist Norden? Wie ist ein Essay aufgebaut? Welche Wirtschaftssektoren gibt es? etc. etc. Fragen aber so zu formulieren, dass SchülerInnen etwas dabei lernen und LehrerInnen die Antworten auf einen Blick als richtig oder falsch erkennen, das ist dann oftmals schwieriger als es zu Beginn aussieht. Hier also ein paar Basics für eine gute Frage:

 

Wie formuliere ich eine gute Frage?

Am einfachsten ist es oft, die Frage über die Antwort zu finden:

  1.    Beginne beim Erstellen einer Frage nicht mit der Frage selbst, sondern mit der Antwort. Stelle dir selbst die Frage: Welche Antwort soll die richtige sein? bzw. Welche Antwort ist entscheidend, um zu sehen, dass die Lernenden den Stoff verstanden haben?
  2.    Ist dir einmal klar, welche Antwort die richtige sein soll, ist es viel einfacher die Frage zu formulieren. Stelle dir selbst die Frage: Welche Frage muss ich stellen, damit nur diese Antwort zutreffend ist?

Die präzise Formulierung ist der Schlüssel zum Erfolg. Alle, die in ihrem Leben schon einmal unterrichtet und auch getestet haben, kennen die Situation: Beim Verbessern eines Tests stellt man fest, dass eine gestellte Frage so unpräzise und schwammig formuliert war, dass viel zu viele Antwortmöglichkeiten richtig sind bzw. dass es außerordentlich schwierig ist zu differenzieren, welche Antworten als richtig und welche als falsch gezählt werden sollen. Der Lerneffekt für die Lernenden und die Erkenntnis über den Wissensstand für die Lehrenden ist minimal. Je präziser die Frage formuliert ist, desto besser.

 

Wie erhöhe ich den Lerneffekt durch gute falsche Antworten?

Hast du eine präzise Frage zur gewünschten Antwort formuliert, ist schon einmal viel erreicht. Gerade am Beginn eines Lernprozesses kann es für Lernende überaus hilfreich sein, geschlossene Fragen (mit fixen Antwortmöglichkeiten) zu stellen. Stichwort: Multiple-Choice-Fragen.

Der positive Lerneffekt tritt dadurch ein, dass sich die Lernenden nicht nur mit der richtigen Antwort beschäftigen, sondern auch mit den anderen Antwortmöglichkeiten auseinandersetzen müssen. Deren Bedeutung muss im Kontext der Frage abgewogen und dann ausgeschlossen werden. So werden im Gedächtnis der Lernenden nicht nur Informationen zu einem Begriff, sondern gleich zu mehreren Begriffen abgerufen und der Lerneffekt dadurch verstärkt – vorausgesetzt, die falschen Antworten wurden gut gewählt!

Der positive Nebeneffekt für uns Prüfende ist der, dass die Korrektur noch zeiteffizienter wird. Der negative Nebeneffekt ist der, dass mehr Aufwand in die Erstellung der Frage fließen muss, damit sie weiterhin didaktisch sinnvoll bleibt. Die Schwierigkeit liegt in der Auswahl der Distraktoren (i.e. falsche Antworten). Allzu oft zerstört eine unbedachte Auswahl der Distraktoren eine ursprünglich didaktisch gute Frage. Ein Beispiel:

 

Wie heißt die Hauptstadt Australiens?

  1. a)   Canberra
  2. b)   Mosssskau
  3. c)   Mexico City
  4. d)   Amazonas

Die in diesem Beispiel gewählten Distraktoren sind in vielerlei Hinsicht schlecht gewählt. Gemein ist ihnen, dass sie viel zu offensichtlich falsch sind. Der Lerneffekt wird in diesem Fall gering bleiben.

Damit Distraktoren effektiv sind und den Lerneffekt erhöhen, müssen sie plausibel sein. Idealerweise verwendet man Begriffe, die eine häufige Fehlerquelle zur Frage darstellen. Naheliegend, dass in diesem Fall der Distraktor „Sidney“ eine sehr gute Wahl gewesen wäre.

Später kann der Lernerfolg noch weiter erhöht werden, indem einerseits die Distraktoren einer Frage die richtige Antwort zu einer anderen Frage darstellen (Stichwort Schlüsselreize vermeiden) und andererseits, indem dieselbe Frage als offene Frage (also ohne vorgegebene Antwortmöglichkeiten) gestellt wird.

Wenn Sie mehr über häufige Fehlerquellen bei der Erstellung von Fragen wissen wollen, lesen Sie sich unseren Leitfaden für AutorInnen – 1.0 durch. Dort werden einige Beispiele für ungeschickt formulierte Fragen und Tipps zu deren Verbesserung beschrieben.

Die Berufsreifeprüfung am WIFI Tirol ab sofort mit eSquirrel

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